Sonstige Highlights

Der Rest sind fast weiße Flecken.

Der Rest des Landes, der meist nur sehr schwer aufgrund mangelhafter Infrastruktur zu erreichen ist, ist touristisch nur sehr wenig bekannt und nahezu unerschlossen. Je weiter man sich von den touristischen "Hochburgen" entfernt, umso weiter entfernt man sich auch von der Gegenwart. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, auf der man meist auch mit guten Englischkenntnissen schnell an seine Grenzen stoßen wird.

Es gibt unzählige Orte, die einen Besuch wert sind, doch sie werden fast immer unerreichbar bleiben. Der organisierte Tourismus steckt in Kambodscha, bis auf wenige Ausnahmen, noch in den Kinderschuhen.

Abseits der Wege: Tempelfragmente mitten im Dschungel

Eigeninitiative und etwas Entdeckersinn sind gefragt, wenn es in die Kardamonberge, nach Kampot oder Kratie gehen soll. Die Straßen sind hier schlicht weg eine Katastrophe, und wenn überhaupt, dann sind Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr unregelmäßig und langwierig. Meist bleiben nur die geliehene Geländemaschine und einige Gleichgesinnte. In manchen Fällen ist auch ein orts- und sprachkundiger Führer von Vorteil. Keineswegs sollte man sich alleine auf die Piste machen, das Risiko von Unfällen und Pannen ist einfach zu groß.

Überlandstraße in der Provinz

Hat man endlich sein Ziel erreicht wird man für die stundenlangen Qualen der Schlaglöcher, die unvermeidlichen Rückenschmerzen und sein Durchhaltevermögen mit traumhaften Regionen in den Bergen, im Dschungel oder am Mekong entschädigt, Gegenden in denen man das Gefühl hat, als ob man der erste Fremde wäre, der hier ankommt. Städte und Dörfer, Menschen die einem eine Gastfreundschaft entgegenbringen, die noch rein und unverfälscht ist. Einige kleine Gastgeschenke für die Einheimischen sollte man daher bei solchen Touren immer im Gepäck haben.